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Analytische Psychotherapie

Diese Unterscheidung ist v. a. aus rechtlichen Gründen erforderlich.

Während bei einer Psychoanalyse weniger der Krankheitswert und mehr die persönliche Entwicklung im Vordergrund steht, handelt es sich bei einer analytischen Psychotherapie um den Einsatz der Methoden aus der Psychoanalyse, um eine Krankheit mit ihren Symptomen zu kurieren.

Wichtige Unterscheidungsmerkmale sind die Kassenfinanzierung gesetzlicher und privater Krankenkassen, die sozialrechtliche Begrenzung der Stundenanzahl auf maximal 300 Stunden und der kurative Auftrag, der im Vordergrund steht.

Aber: Nicht allen PatientInnen kann mit einer Methode gleich gut geholfen werden. Es sind neben der analytischen Psychotherapie auch andere Behandlungsformen möglich, letztendlich hängt es immer vom Individualfall ab, welches Verfahren indiziert ist.